Die Fassade

Neben dem Dach ist die Fassade ein entscheidender Faktor für die Optik eines Hauses: die Fassade gibt Ihrem Haus das Gesicht. Und sie ist ein wichtiger Funktionsträger, denn sie kann entscheidend zum Wohnklima im Haus beitragen.

Bei der Ausführung ist es deshalb besonders wichtig, auf gute Belüftung, Entwässerung und Wärmedämmung zu achten. Eine sorgfältige Detailausführung sorgt für Langlebigkeit und damit dauerhaften Schutz. Vertrauen Sie auch bei der Fassadengestaltung auf die fachkundige Beratung im COBA-Fachhandel und die Ausführung durch einen erfahrenen Dachhandwerker.

Direkt aufgebrachte Verkleidung

Für diese Art der Verkleidung werden Materialien wie Klinker, keramische Fliesen oder Platten sowie Natursteinplatten verwendet. Die so genannte Verblendung kann entweder direkt durch eine Mörtelschicht angebracht oder bei Klinkern und Vormauerziegeln als eigenständige zweite Mauerschale vor der Außenwand errichtet werden. Die Fuge zwischen Hintermauer und Vormauerfassade beträgt mindestend zwei Zentimeter. Die Verbindung der beiden Wände erfolgt durch Anker.

Hinterlüftete Fassade

Auch bei der hinterlüfteten, vorgesetzten Schale wird eine Wand als eigenständige, nicht tragende Wand vorgemauert. Die Verbindung zur Hintermauer erfolgt ebenfalls mit Ankern. Die Fuge beträgt bei dieser Fassadenart mindestens vier Zentimeter. In den Spalt zwischen der tragenden Hintermauer und der Fassade kann eine zusätzliche Wärmedämmung eingebracht werden.

Vorhangfassade

Bei vorgehängten Fassaden werden die Verkleidungsmaterialien auf einer Unterkonstruktion aus Holz oder Metall montiert. Diese ist fest mit der Außenwand verbunden. Um eine Hinterlüftung zu erreichen, wird eine ausreichend breite Fuge erstellt, in die man eine zusätzliche Wärmedämmung einbringen kann. Als Verkleidungsmaterialien werden in der Regel Holz, Metall, Schiefer, Faserzement, keramische Fliesen, Platten oder auch Kunststoffelemente verwendet.